Samstag, 29. September 2018

Blue Mountains

Heute Morgen haben wir die Großstadt hinter uns gelassen, mal wieder einen Mietwagen übernommen, und sind in die nicht weit entfernten Blue Mountains gefahren.

Für die gut 70 km bis nach Wentworth benötigt man 1,5 Stunden. Die Autobahn aus der Stadt raus war gut gefüllt und meistens waren nur 80 km/h erlaubt. Kurze Streckenabschnitte zwar auch 110 km/h, andere wiederum nur 60 km/h.

Später ging es dann auf einem je zweispurigen Highway weiter in die Bergregion und die Straßen wurden immer voller. Das lag wahrscheinlich auch daran, das wir uns auf dem Weg in das Naherholungsgebiet von Sydney befanden und zusätzlich hier  langes Wochenende ist. An gewöhnlichen Wochenenden ist hier schon viel Betrieb.

Erster Stop waren die Wentworth Falls. Vom Parkplatz aus geht man wie immer über gut ausgebaute Pfade zu einem Aussichtspunkt, von dem aus sich der Blick auf die Falls öffnet, die auf der gegenüberliegenden Bergseite in die Tiefe stürzen. Naja, viel geregnet hat es hier in letzter Zeit wohl auch nicht, sonst wäre mehr Wasser den Abhang hinunter gelaufen...

Der Pfad führt uns zu weiteren Aussichtsstellen, von wo aus man einen schönen Weitblick über die mit Eukalyptuswald bedeckten weitläufigen Hänge und Hügel hat. Es handelt sich um eine Art Urlandschaft, die den Status  "UNESCO Weltkulturerbe" hat.

Unser Fahrt geht weiter zu dem Örtchen Leura und dort auf den Cliff Drive zu der Felsformation Three Sisters. Rundherum ist alles zugeparkt und man muss einige Straßen abklappern, um eine Parkplatz zu finden.

Am Aussichtspunkt Echo Point sind, wie an den vorherigen Stellen, Massen an Menschen unterwegs. Das trübt aber nicht den herrlichen Ausblick auf die interssante  Felsformationen und das weite Umland.

Die Fahrt geht weiter Richtung Katoomba. Unterwegs kann man immer wieder anhalten und über Wanderpfade schöne Aussichtspunkte erreichen oder an kleinen Bächen entlang zu kleineren Wasserfällen gehen. Die Aussicht ist wieder schön.

By the Way: sehr kalt hier!
Wir sind auf einer Höhe von nur 1000 m ü. NN und tagsüber ca. 14 Grad, abends nur noch 8 Grad.

Freitag, 28. September 2018

Sydney, Tag 2

Eine Stadt dieser Größe (etwa 5 Mio. Einwohner), hat für Touristen viel zu bieten. Bei unserer gestrigen Hop on Hop off Bustour konnten wir nur die rote Route abfahren. Für heute hatten wir uns die blaue Route vorgenommen, die andere Stadtviertel abdeckt. So ging es erstmal zum Bondi Beach, eine Surferbucht.

Rings um die Bucht reihen sich Cafés, Restaurants und Souvenirläden. In der Halbmond förmigen Bucht war am frühen Vormittag schon ordentlich Betrieb. Am Strand genauso wie im Wasser, der Promenade und den Läden. Was nicht verwunderlich ist, bei dem türkis blauen Wasser und der tollen  Lage. Hier kann man prima Badeurlaub genießen - wobei wir nicht im Waser waren.

Nachdem wir uns alles gut angesehen und Fotos gemacht hatten, ging es weiter zu der nächsten Bushaltestelle. Die sind wegen der kleinen Hinweistafeln nicht immer leicht zu erkennen.

Der Weg führte in diesem Außenbereich der Stadt durch schöne, sehr gepflegte Wohngebiete mit Meerblick - wahrscheinlich keine preiswerte Gegend.

Zurück in der Stadt stand die Saint Mary's Cathedral auf dem Programm. Eine schöne, wie es scheint aus Sandstein errichtete römische katholische Kathedrale, die zu Ehren der Mutter Gottes erbaut wurde.

Nun war es an der Zeit, sich um die Hafenrundfahrt zu kümmern. Wir mussten runter zum Circular Quay No. 6 Wharf. Wir hatten Glück und kaum Wartezeit, bereits zehn Minuten nach dem Ticketkauf ging es an Bord.
Vorbei an Opera und Habour Bridge hinaus in die weitläufige Bucht vor der Stadt. Uns bot sich eine tolle Aussicht auf die Skyline der City und die am Wasser liegenden Stadtteile. Teilweise hatten wir die Gegenden heute Morgen mit dem Bus befahren und hatten nun die umgekehrte Sicht, was sich wunderbar ergänzte.

Nach einem kurzen Mittagssnack nahmen wir uns den alten Stadtteil "The Rock" unter die Lupe, bevor es durch den botanischen Garten zurück zum Hotel ging. Gut, dass wir heute Morgen wieder die Wanderschuhe geschnürt hatten, in der Stadt läuft man so manchen Kilometer.

Donnerstag, 27. September 2018

Sydney

Gestern war Reisetag, Umzug sozusagen von Uluru nach Sydney. Der Flug hatte eine Stunde Verspätung und wir waren erst abends im Hotel.
Wir haben dabei nicht nur das Klima gewechselt, sondern auch die Welt.

Im roten Zentrum war es noch schön warm bei gut 30 Grad und in Sydney unter 20 Grad, ganz schön kalt. Und dann aus der Wildnis in die Großstadt, very, very different. Aber das gehört unbedingt dazu, um ein fremdes Land, in dem Fall Kontinent, kennen zu lernen.

Nach dem heutigen Tag, kann ich feststellen, dass es sich so richtig gelohnt hat.

Am Morgen sind wird quer durch den botanischen Garten zur Opera gegangen, die wir nach etwa zwei Kilometer erreichten - ein fantastischer Anblick.

Uluru hatte uns ja schon mächtig beindruckt, aber die Oper hat uns nicht minder begeistert. Ein grandioses Bauwerk in Top Lage.

Für die um 11 Uhr beginnennde Führung in Deutscher Sprache haben wir uns dann erstmal Tickets besorgt. Die Dame am Schalter meinte, dass es auf das Nachmittagskonzert des Sydney Symphony Orchestra nach der Führung einen fetten Diskont geben würde. Wenn wir interessiert wären, sollen wir anschließend wieder kommen.

Klar waren wir interessiert, da abends Evita aufgeführt wurde, was wir schon gesehen hatten, war das die Gelegenheit, dieses Orchester in dieser Oper live zu erleben!

Also, nach der sehr interessanten Führung, bei der wir viel über die Entstehung des Komplexes, die Architektur und den schwedischen Architekten erfuhren, ab zum Ticketschalter.

Das Angebot: 50 A$ Rabatt je Karte.
Da mussten wir zuschlagen. Zugegeben, auch bei weniger Rabatt wären wir dabei gewesen.

Aufgeführt wurde ein Cello Konzert von Tschaikowsky und Richard Strauss. Ein Hörgenuss sondergleichen!!

Unser Programm war damit aber noch nicht zu Ende, sondern setze sich mit einer Stadtrundfahrt im Hop on Hop of Bus fort. Dabei erhält man meist einen guten Überblick, und kann sich Highlights genauer ansehen. Für uns passte der Tower noch gut, zu dessen Eingang uns der Busfahrer eine gute Wegbeschreibung erklärte.

Wieder Tickets, anstehen, 3D-Infovideo und im Aufzug hochfahren. 250 Höhlenmeter in 44 Sekunden, man spürt nix davon.

Oben angekommen, ist es schon fast dunkel und die Stadt liegt im Neonlicht tief unter uns. Der Fernblick ist von hier oben wunderbar, die Oper ist leider nur zwischen zwei Häuserzeilen teilweise erkennen. Wir haben einen tollen Ausblick auf den Hafen und sehen den Stadtteil, in dem unser Hotel liegt auch gut. Der hat übrigens einen interessanten Namen: Woolloomooloo.