Tag 36
Samstag, 19.09.26
Alesanco - Villafranca Montes de Oca
🚴 49 km
⬆️ 810 Hm
⬇️ 7m440 Hm
Die WetterApp zeigt 9 Grad an, so dass ich mich für eine lange Fahrradhose entscheide.
Unterwegs merke ich, dass ich besser die Thermohose und Handschuhe angezogen hätte. Dafür ist es aber jetzt zu spät, unterwegs umziehen ist schwierig, da ich die Packtaschen in der Landschaft ausräumen müsste. Entschädigt werde ich mit einem fantastischen Sonnenaufgang über den fernen Hügeln.
In der Ferne entdecke ich einen Gleitschirmflieger und frage mich, wie kalt es da oben wohl sein mag.
Ein paar Kilometer weiter sehe ich schon wieder Flugobjekte. Es sind drei Gleitschirmflieger und ein Hausluftballon.
Imposantes Eingangstor zu den Bodegas Señorío de Villarrica in La Rioja.
Ortseingang von Santo Domingo de la Calzada.
Die Kathedrale von Santo Domingo. Hier ist die Gradstätte des Hl. Domingo und auch das sogenannte Hühnerwunder wird in der Kirche lebhaft dargestellt.
Domingo García (1019–1109) lebte zuerst zurückgezogen als Eremit, bevor er sich mit der Hilfe von Bischöfen und dem König der Aufgabe widmete, die Infrastruktur des Jakobswegs zu verbessern.
Nach Santo Domingo verändert sich die Kulturlandschaft, keine Reben mehr sondern Getreideanbau.
Wie so oft ist das nur eine freundliche Empfehlung, deren Beachtung nur einen Umweg mit sich bringen würde.
Die N 120 lässt sich aufgrund der Sperrung wunderbar befahren, war einen - gelungenen - Versuch Wert.
Granon ist eine kleiner Ort und die letzte Station des Jakobswegs innerhalb der autonomen Region La Rioja.
Am Ortsausgang wechsele ich dann doch noch die Klamotten, nicht auf Thermo sondern auf kurze Hose, die Sonne brennt schon ganz gut. Daher ist auch Sonnencreme nötig.
In den weiten Feldern ein Rastplatz für die Pilger.
An dieser Tafel, die den weiteren Wegverlauf darstellt, ist die Grenze zwischen La Rijoa und Castillia y Leon.
In Belorado scheint diese Kirche in den Berg gebaut zu sein.
Im Ort gibt es diverse Wandmalereien.
Schließlich komme ich noch an der Pilgerherberge in Tosantos vorbei.
Im Jahr 2005 war ich schon mal mit dem Fahrrad auf einem Teilstück des Jakobswegs zusammen mit Christian und Oliver unterwegs und wir haben in dieser Herberge übernachtet. Der damalige Herbergsvater wurde wegen seiner besonderen Art "General" genannt.
Dort ist auch diese Felsenkapelle zu sehen, die wir damals mit dem "General" besucht haben.