Samstag, 12. September 2026

Von Saint-Foy-la-Grande nach Bazas

Tag 28
Freitag, 11.09.26
Saint-Foy-la-Grande - Bazas
🚮 72 km
⬆️ 800 Hm
⬇️ 720 Hm

Die Sonne ☀️ lacht schon wieder, als ich losfahre. Es wird wieder schön warm, daher habe ich 3 L Wasser dabei.
Auf einer Anhöhe habe ich einen schönen Blick ĂŒber die Weinberge in der Morgensonne.
In dieser riesigen Anlage wird der Regensaft verarbeitet.

ZuckersĂŒĂŸ sind sie 😉

Als es bergab ins Tal geht, verÀndert sich die Landschaft , Ackerbau und Viehzucht werden hier praktiziert.

Und Haselnuss Plantagen, eine nach der anderen. Die NĂŒsse sind schon geerntet.

Dann geht's wieder etwas höher hinauf in die Rebenlandschaft. Die Bebauung ist schon etwas edler und die Dörfer sind gepflegter, belebter, aber ohne irgendwelche LĂ€den. In grĂ¶ĂŸeren Orten findet man hĂ€ufig ein CafĂ© oder Bar.
Moderne Erntemaschinen sind im Einsatz.
Chateau de Lavison est

Am Nachmittag radele ich an diesem Kanal etliche Kilometer entlang; schöne Aussicht und wenig Anstrengung.

FĂŒr meine beiden Pferdeliebhaberinn 😘
kann ich endlich mal Pferde fotografieren.

Das Gisquet-Tor ist ein imposantes Stadttor der mittelalterlichen Stadt Bazas, meinem heutigen Ziel, und befindet sich am nördlichen Eingang der Stadtmauer.

Das Chateau Saint Vincent ist mein heutiges Quartier. Es ist ein im Renaissancestil (Ludwig XIII.) erbautes Anwesen in Bazas (Gironde) aus den Jahren 1886 bis 1889. Es bietet Übernachtung mit FrĂŒhstĂŒck, eine Ferienwohnung (GĂźte).

Sieht zwar dekadent aus, ist aber ein einfaches Hotel und Weddinglocation.

Hier angekommen, muss ich mich zuerst um den FahrradstĂ€nder kĂŒmmern. Über Nacht passieren manchmal eigenartige Dinge. Als ich heute Morgen das GepĂ€ck aufs Rad laden will, kullert mir eine Schraube des FahrradstĂ€nders entgegen. OK, dann muss die zuerst reingeschraubt werden, bevor es weiter geht. Bei genauerer Betrachtung sehe ich, dass die Schraube abgebrochen ist, reindrehen ist nicht mehr möglich.
Na gut, dann checke ich die zweite Schraube, die zum GlĂŒck noch fest sitzt und fahre los, um mir unterwegs eine Lösung zu ĂŒberlegen.

Axel hatte mir empfohlen, Kabelbinder mitzunehmen und Andreas hatte empfohlen, Draht mitzunehmen, da der stabiler ist als die Kabelbinder.
Ich habe mich bei der Reparatur fĂŒr Kabelbinder entschieden, da ich sie an dieser Stelle besser handhaben kann.
Ich hoffe, dass das nun hĂ€lt, ansonsten muss doch noch der Draht dran gefummelt werden. 


Donnerstag, 10. September 2026

Von Perigueux nach Saint-Foy-la-Grande

Tag 27
Donnerstag, 10.09.26
Perigueux - Saint-Foy-la-Grande
🚮 58 km
⬆️ 489 Hm
⬇️ 540 Hm

Die Sonne ☀️ lacht, als ich losfahre. ZunĂ€chst fĂŒhrt der Weg durch kleine Vorörtchen, deren Bebauung meist nicht (mehr) schön aussieht.

Schon bald komme ich an diesem schmucken Schloss "ChĂąteau de la Roche" in Annesse-et-Beaulieu, das sich in Privatbesitz befindet, vorbei.

Fast parallel zu meiner Strecke schlÀngelt sich der Fluss, ich bekomme ihn aber wegen des Bewuchses nicht so richtig vor die Linse.
SpĂ€ter fahre ich lĂ€ngere Strecken an Kalkfelsen vorbei. Diese markanten Falaise de Crognac in der französischen Gemeinde Saint-Astier im DĂ©partement Dordogne sind charakteristisch fĂŒr diese Region des PĂ©rigord. Die FelswĂ€nde beherbergen unterirdische GĂ€nge und historische ZufluchtsstĂ€tten, sogenannte Cluzeaux.
In Saint-Astier ist heute Wochenmarkt, der rege besucht ist.

Ich bin auf dem richtigen Weg 😊

Ich hatte mich gefragt, welchen Zweck diese Halle wohl haben könnte, gehört bestimmt einem Bauer.
Doch weit gefehlt, da sehe ich doch jemand PĂ©tanque / Boule spielen. Acht ĂŒberdachte Spielfelder, chapeau!

Das BĂŒrgermeisteramt
und ne Pappel Plantage.

Daneben ist die Eselwiese.

Schließlich bekomme ich den Fluss doch noch vor die Linse.

Und noch immer auf dem richtigen Weg :-)
Damit das auch so bleibt, werfe ich natĂŒrlich immer wieder einen Blick auf das Navi, damit ich die Strecke und auch die Topographie im Blick behalte.


Beim Blick auf die Landkarte sehe ich, dass ich inzwischen auf Höhe von Bordeaux angekommen bin, es liegt keine 100 km westlich von mir. Vielleicht daher auch die Reben in dieser Gegend?