Samstag, 12. September 2026

Von Bazas nach Mont-de-Marsan

Tag 29
Samstag, 12.09.26
Bazas - Mont-de-Marsan
🚴 71 km
⬆️ 400 Hm
⬇️ 440 Hm

Bevor ich mich auf die vorgeplante Route begebe, fahre ich beim Intermarche vorbei, um Wasser zu kaufen. Es soll wieder schön warm werden.

Als ich im Château auschecke, frage ich nach einem Stempel. Kein Problem, es dauert aber ein paar Minuten meint der Schlossherr und verschwindet mit meinem Credential. Ich vermute, dass er erstmal einen Stempel auftreiben muss, aber weit gefehlt:
Es gibt keinen einfachen Stempel, sondern einen Siegelabdruck in Siegelwachs, sehr schön!

Am Stadtrand geht's auf einen Radweg,  geplant hatte ich, diesen nur am Stadtrand zu nutzen und danach einen Wechsel auf die Landstraße, um unbefestigte Wege möglichst zu vermeiden und das Material zu schonen. Da der zum Teil EU finanzierte Radweg aber passabel aussieht und nicht zu holprig erscheint, bleibe ich drauf. Dürfte von den km her ähnlich sein. 

Plötzlich tauchen auf dem Weg, der überwiegend durch den Wald führt, etliche Personen in Warnwesten auf, die im 100m Abstand positioniert sind. Als ich bei dem ersten Monsieur ankomme, sehr ich, dass er ein Gewehr in der Hand hält und in der Ferne höre ich Hundegebell: Treibjagd. Ich frage ihn gestikulierend,  ob ich weiterfahren kann, oder es zu gefährlich ist. Er meint "Pas de problème", OK, wenn es also kein Problem ist, dann weiter, allerdings lege ich im Tempo ewas zu, um schnell aus diesem Bereich heraus zu kommen.

Mal wieder ein Hinweise auf den Jakobsweg.

Diese Pinien und ihr typischer Duft führen mich in das Örtchen Captieux.

Danach wechselte ich auf die Landstraße mit einem breiten Seitenstreifen, auf dem man sicher fahren kann und zügig voran kommt. Daher mache ich es heute wie die Rennradfahrer und bleibe ca. 50 km auf der Landstraße.
Riesige viele Hektar große PV-Anlage.

Schließlich erreiche ich am Nachmittag mein Hotel am Stadtrand.